Der Ernst des Lebens beginnt… Jetzt! 

Lange war ich im Schutz der Ausbildung. Es war klar, nach der Matura kommt die Uni, nach dem Bachelor, dann der Master und irgendwann würde ich wohl einen coolen Job finden, der mich glücklich macht und mit dem ich mich verwirklichen kann. Was das sein soll – keine Ahnung, war auch nicht wichtig, da das soo weit weg lag. Doch hupps, ich habe mich schon etwas früher aufs grosse unbekannte Feld gewagt und werde morgen meine erste „richtige“ Stelle antreten. Zwar nur als Praktikantin, aber trotzdem. 100% und so, voll seriös, im Büro, mit Lohn und eigenem Arbeitsplatz.

Obwohl ich mich echt freue, da raus zu gehen und mich in das echte Leben der Grossen zu stürzen, hab ich irgendwie Angst. Jeden Tag verplant zu haben, nicht selbst entscheiden zu können, wann ich was mache, Aufträge erfüllen zu müssen. Ist es das, erwachsen zu sein? Oder es zu werden? Wird mir der Alltag gefallen oder wird mir die Uni sehr fehlen? Werde ich scheitern? 

Dabei habe ich echt Glück. Die Stelle erlaubt mir, das zu tun, was ich schon immer wollte: schreiben. Schreiben über Schreibende, über das Geschriebene, über die Schrift. Es wird gut. An die Routine werde ich mich gewöhnen, was zählt, ist dass ich mich an meinem Platz wohl fühle. Und da bin ich mir sicher, dass ich das werde.

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