5 – 2 = 3

Innerhalb von zwei Tagen ist unsere WG um zwei tolle Mitbewohner geschrumpft – der eine stürmte nach Nicaragua um die kalten Wintermonate in Zentralamerika zu verbringen, die andere besucht Familie und Freunde in Frankreich in dieser besinnlichen Zeit.

Dieser Ort, wo sonst immer so viel los war, wo praktisch nie Ruhe herrscht, weil immer Musik läuft, jemand kocht, ganz nach französischer Manier durch die ganze Wohnung gekreischt oder gefaucht wird, ist nun still. Ein seltsames Gefühl. Man könnte meinen ich sei schon wieder in der Schweiz 😉

Spass beiseite, man merkt wie Weihnachten sich langsam einschleicht, wie die letzten Wochen ihre Spuren hinterlassen haben, die Prüfungen vorübergehen und sich mit dem Einbruch des Schnees die Stimmung in der Stadt gedrückt wird. Alles funktioniert langsamer, überlegter, reflektierter. Ja, das Jahr neigt sich dem Ende zu und somit auch meine Zeit in Montréal. Kaum zu glauben, aber in zwei Tagen geht’s schon nach New York! Und in zehn Tagen nachhause. In die alte Welt. Mal schauen, ob die noch ist wie vorher oder ob sich auch dort die Gleichung an die Situation angepasst hat.

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